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[2019/11/03]

Nordrhein-Westfalen: Bereits über 1000 Filme digitalisiert

Arbeitskreis Filmarchivierung NRW

3. November 2019. – Der aus Vertretern verschiedener Archivarten gebildete Arbeitskreis Filmarchivierung NRW organsiert seit 1991 den Informationsaustausch zu Fragen der Filmarchivierung in Nordrhein-Westfalen und hält Kontakt zum Filmreferat des Landes. Bereits seit 2007 fördert das Land Nordrhein-Westfalen Sicherungs- und Nutzungsdigitalisierungen von Filmen mit jährlich 50000 Euro.

In den letzten zwölf Jahren sind über eine halbe Million Euro in die Bewahrung von mehr als 1000 Filmen mit NRW-Bezug geflossen. Gesichert werden neben 16- und 35mm-Filmen auch Videoformate. Im Gegensatz zum Filmerbe-Programm der Filmförderungsanstalt digitalisiert NRW auch ausländische Produktionen. Die Archive bestimmen selbst das gewünschte digitale Zielformat ihrer Filme. Die Liste der Digitalisierungen mit Stand März 2019 kann hier als pdf heruntergeladen werden.

Bereits in den 1990er Jahren hatte der Arbeitskreis eine landesweite Erfassung von Filmen durchgeführt und die Ergebnisse in dem Buch „Filmschätzen auf der Spur“ (erweiterte Auslage 1997) veröffentlicht. 2011 erschien im Auftrag des Arbeitskreises Filmarchivierung die umfangreiche Publikation "Filmarchivierung. Sammeln, Sichern, Sichten, Sehen".

Zu den Mitgliedern des Arbeitskreises Filmarchivierung NRW gehören
• Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
• Filmforum Duisburg
• Kinemathek im Ruhrgebiet
• Katholische Akademie/Katholische Archive und Medienzentralen NRW
• Landesarchiv NRW
• Evangelisches Landeskirchliches Archiv
• Deutsches Bergbau-Museum Bochum/Montanhistorisches Dokumentationszentrum
• ThyssenKrupp Konzernarchiv
• Internationale Kurzfilmtage Oberhausen
• LWL-Medienzentrum für Westfalen
• WDR
• Filmmuseum Düsseldorf

Website des AK Filmarchivierung NRW


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