Statements/Comments

[2017/08/09]

Keine Selektion - analog aufgenommene Filme bleiben erhalten!

Stellungnahme der BKM zur Kritik der Initiative „Filmerbe in Gefahr“

9. August 2017. - Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Frau Staatsministerin Prof. Monika Grütters, erteilt einer nur selektiven analogen Archivierung nach erfolgter Digitalisierung eine deutliche Absage.

Die Initiative „Filmerbe in Gefahr“ hatte im Juni 2017 in ihrem Memorandum „Digitalisierung und Langzeitarchivierung unseres Filmerbes“ kritisiert, dass dieser Vorschlag des PwC-Gutachtens zum Finanzbedarf für den Erhalt des filmischen Erbes in das Förderkonzept der BKM zur Digitalisierung des Filmerbes vom 24. Januar 2017 Eingang gefunden hatte. Auch die Filmerbe-Einrichtungen hatten dieses Ansinnen der Gutachter scharf kritisiert.

Nun heißt es in einem Schreiben der BKM vom 3. August 2017 an die Initiatoren von „Filmerbe in Gefahr“, das filmische Ausgangsmaterial solle „nach der Digitalisierung soweit wie möglich erhalten bleiben. Ebenso soll es keine Selektion bei der Digitalisierung geben, sondern lediglich eine - unabhängig vom finanziellen Ansatz stets erforderliche - Priorisierung, um vor dem Hintergrund jährlich begrenzter Mittel und Kapazitäten bei den Dienstleistern insbesondere solche Filme vorrangig zu digitalisieren, für die eine besondere Nachfrage besteht oder die besonders gefährdet sind."



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